Geschichte der Bundesliga

Die Bundesliga wurde im Jahr 1963 ins Leben gerufen und ist heute die höchste Spielklasse im deutschen Fußball und der Liebling vieler Fans. Durch diese 16 Gründervereine entstand die deutsche Fußball Bundesliga.
Eintracht Braunschweig, Werder Bremen, Hamburger SV, Borussia Dortmund,  1. FC Köln, Meidericher SV, Preußen Münster, FC Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Saarbrücken, Eintracht Frankfurt, Karlsruher SC, 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München, VfB Stuttgart und Hertha BSC

Meister aus Köln und die Aufstockung der Liga (1963–1968)

Der 1. FC Köln ist der erste deutsche Meister in der Bundesligahistorie geworden. In den ersten vier Jahren der Bundesliga gab es vier unterschiedliche Meister. Werder Bremen (64), dem TSV 1860 München gelang es (65), Eintracht Braunschweig (66) und dem 1. FC Nürnberg (67). Und der erste Spieltag hatte es auch in sich. Am 24. August 1963, nach nicht mal 58 Sekunden, führte Borussia Dortmund schon gegen Werder Bremen. Der erste Torschütze der Bundesliga, Timo Konietzka erzielte den historischen Treffer.

Doch in der Zweiten Bundesliga Saison kam es dann zu Überraschungen. Den der Hertha wurde die Lizenz entzogen und musste Zwangsabsteigen. ¬Proteste vom Karlsruher SC und dem FC-Schalke 04 wurden stattgegeben und so wurde die Liga auf 18 Mannschaften aufgestockt.  Tasmania Berlin stellte den Negativrekord 1965 auf von nur 8 Punkten bei 15:108 Toren und stieg chancenlos wieder ab. Doch dieses Jahr stiegen mit dem ¬FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach, zwei Teams auf die lange Zeit die Bundesliga dominieren sollten.1969 war es dann soweit, ein amtierender Meister, nämlich der FC Nürnberg vollbrachte es als Meister, das erste Mal abzusteigen.

Das Duell Bayern gegen Gladbach (1969–1978)

Die ¬70-iger Jahre in der Bundesliga wurden direkt von einem Skandal überschattet. Es kam zu Spielmanipulationen und harten Sanktionen gegen Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach, die Ihre Bundesliga-Lizenz verloren. Das erklärte, auch wieso die Zuschauerzahlen in dieser Zeit deutlich rückläufig waren und die Glaubwürdigkeit der Vereine deutlich verlor.
Erst durch die WM 1974, für die viele Arenen und Stadien neu gebaut oder renoviert wurden, wuchs die Zuschauerzahl wieder. Ein Teil dazu beigetragen hat auch der Gewinn der Weltmeisterschaft 1974 im eigenen Land. Borussia Mönchengladbach ist zudem das Kunststück gelungen als erstes deutsches Team die Meisterschaft, zu verteidigen. Ein Duell mit den Bayern welche von (1972-1974) Meister wurden zeichnete sich ab. Doch Gladbach hielt dagegen und holte sich die Meisterschaften von (1975-1977). Während dieses Zeitabschnittes gelang auch der höchste Sieg in der Bundesliga Historie. Die Gladbacher Borussia besiegte die Borussia aus Dortmund mit 12:0
Auch international machten die deutschen Teams eine gute Figur und gewannen durch den FC Bayern München (1974-1976) den Europapokal der Landesmeister sowie der Hamburger SV (1977) den Europapokal der Pokalsieger und Borussia Mönchengladbach (1975/1979) & Eintracht Frankfurt (1980) den UEFA-Pokal. 1980 gelang sogar was Einmaliges. Alle Mannschaften im Halbfinale des UEFA-Pokals kamen aus der deutschen Bundesliga.

Die Stars verlassen die deutsche Bundesliga (1979–1990)

Zuschauerzahlen, die rückläufig waren und das alles, weil die deutschen Stars zu Vereinen ins Ausland transferiert wurden. Wie zum Beispiel Karl-Heinz Rummenigge, der zu Inter Mailand wechselte für 10 Millionen DM.

Der Hamburger SV nutzte dieses und stieg zum Konkurrenten des FC Bayern München auf und holten 1979, sowie 1982/1983 gleich drei Meisterschaften an die Elbe. Spieler wie Horst Hrubesch, Manfred Kaltz und Felix Magath, zeigten dem FC Bayern München seine Grenzen auf. Neben den Hamburgern stieg ein weiterer Nord Klub zur Spitze auf, und zwar Werder Bremen, die lange Zeit den FC Bayern München und Hamburger SV Paroli bieten konnten. Doch die Dominanz des FC Bayern München war zu groß und so sicherten sich die Jungs von der Isar die zehnte Meisterschaft 1987.
TV-Berichterstattung im Trend (1991–1999)

In den 90-iger Jahren kam der Zuschauer dann wieder zurück. Grund dafür ist das sportliche Abschneiden der Nationalmannschaft, die 1990 den dritten Weltmeister-Titel gewann und 1996 den dritten Europa-Meistertitel einspielten. Die TV-Berichterstattung wurde intensiviert durch Premiere und Sat.1. Und ein weiterer Gegner für den bis hier hin dominierenden FC Bayern München tat sich hervor.

Borussia Dortmund gelang es, Spieler wie Jürgen Kohler und Andreas Möller wieder zurück in die Heimat zu holen und dem FCB Paroli zu bieten. Dortmund gewann die Champions League 1997 und der Schalke sicherte sich 1997 den UEFA-Pokal. Dem 1. FC Kaiserslautern gelang es 1998 als erster Mannschaft, direkt nach dem Aufstieg Deutscher Meister zu werden

Der Fußballboom in Deutschland (seit 2000)


Während Bayern zwischen 2000 und heute neun Meistertitel feierte, schafften es Teams wie Dortmund (2002/11/12) nur dreimal, Werder Bremen zweimal und sowohl Stuttgart (2007) als auch Wolfsburg (2009) einmal.

Doch die Meisterschaften hatten es teilweiße in sich. 2000 hätte Leverkusen ein Remis gereicht um Meister zu werden aber Sie verloren gegen Unterhaching und machten Bayern München erneut zum Meister. Doch das war noch nicht der Höhepunkt, der ereignete sich 2001 als Schalke 04 für 04 Minuten Meister war. Doch in der Nachspielzeit rettete Patrik Anderson dem FC Bayern München mit dem Ausgleichstreffer gegen den HSV die Meisterschaft.

Zum 40-jährigen Jubiläum kam eine Neuerung auf die Trikots der Mannschaften, die einen Meisterstern auf ihren Trikots tragen durften. Doch es kam auch zu Schattenseiten des Booms, da wäre der Schiedsrichterskandal um Robert Hoyzer der Spiele bewusst manipulierte und dafür bestraft wurde. 2001/2013 gewann der FC Bayern München die Champions League während Bayer Leverkusen 2002, sein Finale gegen Real Madrid verlor.


Vergleich zu anderen Ligen

Die Zuschauerzahlen stiegen weiter und mit einem Schnitt von 42.037 Zuschauern lag man weit vor der Konkurrenz aus England (35.686), Spanien (29.293) und Italien (21.675). Zur WM 2006 im eigenen Land wurden viele Arenen und Stadien saniert und so erklärt sich auch der weiter anhaltende Boom in den wohl besten Stadien der Welt. Des Weiteren unterscheidet sich die deutsche Bundesliga von ihren Konkurrenz Ligen dadurch, dass der Stehplatzanteil in den Arenen noch größer ist. Da viele andere Ligen Probleme durch Hooligans hatten und ihre Stadien zu reinen Sitzplatzarenen umbauen mussten, verloren diese natürlich an Attraktivität. Die Ticketpreise sind in der Bundesliga zudem deutlich geringer, als die Ticketpreise im europäischen Vergleich zu England, Italien und Spanien.

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