Depressionen nehmen zu

Derzeitig mehrt sich die Anzahl der Patienten mit Depressionen. Diese fürchterlichen Gemütsstörungen nehmen rasant zu und das liegt nicht allein am Wetter. Diese seelische Krankheit macht aufmerksam auf große und schwere Aufgaben, derer sie sich wirtschaftlich, politisch, familiär oder krankheitsbedingt stellen. Die Grundlage dieses Gemütsleiden sehen wir darin, dass der Patient mit den täglichen Erlebnissen, die ihn begleiten, nicht so recht fertig werden.

Ein seelisch kranker Mensch fühlt sich den Einwirkungen der Außenwelt meist nicht gewachsen, er wird nicht Herr seiner Lage und kann die kleinen und großen Schwierigkeiten seines Lebens nicht verarbeiten. Es ist der Gemütsdruck, begleitet von Angst, Beklemmung, existentiellen und Zukunftsängsten sowie Zwängen oder Beziehungskrisen, die ihn plagen, was bis zu hysterischen und/oder hypochondrischen Störungen führen kann.

Organneurosen sind weitläufig bei depressiven Patienten bekannt. Diese können nicht grundlegend geheilt werden, wenn die seelischen Störungen nicht behoben sind. Ist die Seele erkrankt, kann es zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufs kommen, der Haut und Gefäße sowie des Verdauungstraktes. Nicht davon ausgeschlossen sind die Harn- und Geschlechtsorgane sowie die Hormondrüsen. Depressionen haben also eine Vielfalt von seelischen und physischen Gesichtern.

Wird bei Depressionen die seelische Ursache nicht erkannt, wird es auch zu keinem Heilerfolg bei der Organbehandlung kommen. Stattdessen werden immer mehr chemische Medikamente verordnet und trotz allem wird es nicht besser, nein, es wird schlimmer im Laufe der Zeit. Heilpflanzen haben einen hohen Stellenwert in der Behandlung von depressiv erkrankten Menschen. Besonders geeignet sind hier Arnika, Johanniskraut, Hopfen, Baldrian, Melisse, Rauwolfia, Ingwer und Kurkuma. Eine Kombination aus Ingwer, Kurkuma, Kokosöl, Zitrone und Bienenhonig auf eine Tasse heißem Wasser gleicht aus und stellt die innere Ruhe her.

Zur unterstützenden Behandlung von depressiv Erkrankten empfehle ich folgende Teemischung: Nehmen Sie je 25 Gramm Baldrianwurzel, Johanniskraut, Melisse, Hopfen und mischen Sie diese Mixtur gut durch. Dann nehmen Sie 1 EL von dieser Mischung und übergießen das mit einer Tasse heißem Wasser. Fügen Sie zur Versüßung und antibakteriellen Wirkung noch 1 TL Honig hinzu. Jeweils eine Stunde nach dem Essen sollten Sie einen Tee von dieser Sorte trinken. Wichtig sind ebenfalls das Erlernen der Atemtechniken und das Ausüben der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen wie auch die kognitive Verhaltenstherapie und individuelle Gesprächstherapie.

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